"Heckenschnitt" goes Freiluft

Meine Bankenkomödie "Heckenschnitt" findet diesen Sommer auf der Freilichtbühne Lohne statt.

Auf diesem Wege allen Beteiligten viel Spaß und begeistertes Publikum.

Erschienen ist das Stück übrigens beim Karl Mahnke Theaterverlag in Verden.

Bericht von der India Week 2015

Auch wenn es schon ein paar Monate her ist, die Dokumentation zur India Week 2015 erschien erst vor wenigen Wochen, hier der Bericht zu meiner Lesung aus "No Problem, Sir!" im Theater Das Zimmer in Hamburg.

Neuer Trailer verfügbar

Nach der erfolgreichen Aufführung von "Die Hornköppe gehen ins Exil" verlagert sich die Arbeit wieder zurück an den Schreibtisch. Und es gibt erfreuliches zu vermelden: Ein neuer Stücktrailer ist fertig und kann auf Youtube angesehen werden.

Es ist ein Trailer zu "Paradise Devils", dem Stück, in dem die Hölle überfüllt, das Paradies immer noch leer ist und der Krawallrocker Curt nicht sterben kann, da der Tod in ständig reanimiert. Das Stück wurde bereits mehrfach von Jugendtheatergruppen erfolgreich aufgeführt.

Plakat: Die Hornköppe gehen ins Exil

Die Hornköppe gehen ins Exil

Wie immer haben die Hornköppe die Existenzängste und die Sorgen der Schwächsten der Gesellschaft im Blick. So erzählen sie diesmal Geschichten von Flucht und Vertreibung.
Im Mittelpunkt der Szenensammlung "Die Hornköppe gehen ins Exil" stehen Erlebnisse und Erfahrungen von Flüchtlingen. Und da die Theaterproduktionen der Hornköppe immer eine besondere Authenzität aufweisen, sind diesmal neben den wohnungslosen Darstellern und Darstellerinnen auch Flüchtlinge mit im Boot. Gemeinsam spannen sie den Bogen von heute nach gestern und so erleben die Zuschauer zwei Fluchtbewegungen: die von Deutschen nach Amerika aus den letzten 200 Jahren, und die nach Deutschland heute.
Erstaunliche Parallelen tun sich auf:
So wie früher Menschen Deutschland auf Grund der politischen Situation verließen, so kommen heute Menschen aus genau diesem Grund zu uns.
So wie früher Menschen Deutschland verließen, weil sie nichts zu essen hatten, so fliehen heute Menschen vor dem Hunger zu uns.
So wie früher Menschen Deutschland verließen, weil der Krieg das Leben bedrohte, so leben heute unter uns Kriegsflüchtlinge aus anderen Ländern.
 
Die Hornköppe in ihrer neuen Besetzung geben allen Flüchtlingen, ganz gleich zu welcher Zeit, ganz gleich wohin und woher, eine Stimme. Die Stimme der Menschlichkeit, denn "den neuen Nachbarn sagt man Guten Tag. Das gehört sich so."

 

 

Lesung in Greifswald

Die Künstlergruppe „Die Buhne“ lädt ein: „Von Helgoland bis Pommern“ – aufregende Geschichten entlang der Küste von West nach Ost. Unter diesem Titel lesen die Autorinnen und Autoren des Verbandes deutscher Schriftsteller VS, Reimer Boy Eilers, Esther Kaufmann, Sven j. Olsson, Ulrich Frohriep und H.J. Schumacher, von Helgoland, aus Hamburg, aus Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern am Montag, 2. Mai 2016, 19 Uhr, in der Kunsthalle Pommernhus aus ihren kürzlich erschienen Neuerscheinungen. Zentrales Thema ist das wechselhafte Leben an den Küsten des Nordes in all seiner Dramatik und Vielfalt. Aber auch interessante Biografien und historische Rückblicke lassen diesen Leseabend zu einem unvergesslichen Plausch – und Leseabend werden.

Die Landesvorstände der Verbandsautoren treffen sich in diesem Jahr in Greifswald zu ihrer obligatorischen Tagung des Landesgesamtverband VS „Nord“, um sich auszutauschen sowie verbandsinteressierende Themen wie Urheberrecht, Amazon sowie Literatur und Politik zu beraten. Das kulturelle Rahmenprogramm sieht diesmal eine öffentliche Lesung im Pommernhus vor. Nach der Autorenlesung erfolgen ein Gedankenaustausch mit dem Publikum sowie ein Imbiss mit Getränken.

Die Landesvorstände des Schriftstellerverbandes VS vertreten in den drei Nordländern ca. 500 Verbandsautoren aus HH, S-H sowie Meckpomm und gelten landläufig als Gewerkschaft der Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Sie vertreten die Interessen der Autorinnen und Autoren gegenüber den Verlagen sowie anderen Wortverwertern.

Der Eintritt zur Autorenlesung ist frei.

Proben schreiten voran

Die Hornköppe gehen ins Exil

Die Proben zur neuen Produktion der "Hornköppe" schreiten voran. Langsam schälen sich die einzelnen Szenen heraus. Besonderes Vergnügen ist die Arbeit mit den Kindern. Sie sind begeistert und mit unglaublichem Spaß bei der Sache. Klar, daß nicht immer nur ernsthaft gearbeitet wird. Manchmal kommen wir aus dem Lachen nicht heraus. Und das bei einem so ernsten Thema wie Flucht und Vertreibung. Aber Lachen kann auch helfen die schlimmen Erfahrungen zu verarbeiten.

Und während wir Text lernen und darüber sprechen, erfahren wir viel von einander. Plötzlich tauchen Bruchstücke der einzelnen Schicksal auf und dann nimmt der Ernst am Tisch Platz. Dann heißt es zuhören und teilnehmen. Aber immer siegt die Hoffnung und die Zuversicht.

Wunderschöne Lesung aus "No Problem, Sir!"

Sven j. Olsson liest aus "No Problem, Sir!"

Am 22. Februar las ich in der Bücherhalle Dehnhaide aus meinem Buch "No Problem, Sir!". Es wurde, war ein toller Abend. Das Publikum strömte und war begeistert, wenn man den Beifall und die Gespräche nach der Lesung zum Maßstab nimmt. Und mir, mir hat es unglaublichen Spaß gemacht die indischen Geschichten zu lesen. Ich freue mich schon auf die nächste Lesung.

Ein Bericht über die Lesung findet sich im Blog der Hamburger Bücherhallen.

Beeindruckende Premiere

In Pfaffenhofen fand am 20. Februar eine beeindruckende Premiere von "Bluegrassliebe" statt. Der Theaterspielkreis Pfaffenhofen, unter der Leitung von Sylvia Ott und in Zusammenarbeit mit Claudia El-Jolani, hatte sich getraut meine Bearbeeitung des Buches "Die Tage der Bluegrassliebe" von Edward van de Vendel mit jugendlichen Laien auf die Bühne zu bringen. Und sie wurden für ihren Mut belohnt. Das, was von den jungen Darstellern auf der Bühne gezeigt wurde, hatte nicht mehr viel mit herkömmlichen Amateurtheater zu tun. Das war kraftvoll, intensiv und überzeugend gespielt. Glücklicherweise hatte ich den Weg von Hamburg nach Paffenhofen gemacht. Danke an alle, die dieses Stück so großartig umgesetzt haben.

Einen Zeitungsbricht gibt es hier, ein 25 minütigen Radipbeitrag kann hier gehört werden.

"Bluegrassliebe" - Uraufführung

Ich bleibe Charlie - Je reste Charlie

Heute vor einem Jahr fand der Anschlag auf die Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" statt. Menschen wurden im Namen eines Allmächtigen ermordet, weil sie es gewagt hatten, sich über ihn und seinen Propheten lustig zu machen. Aber die religiös motivierten Mörder haben es nicht geschafft: Charlie Hebdo lebt. Dafür Danke an das Team von Charlie Hebdo. Denn Demokratie lebt von Meinungsfreiheit!

Pressefreiheit ist gefährlich

Getötete Jpurnalisten 2015

Die Jahresbilanz von Reporter ohne Grenzen liefert ein erschreckendes Bild über den Zustand der Pressefreiheit in der Welt. Erschreckend, weil ohne Pressefreiheit auch die Meinungsfreiheit sttirbt. Und damit nicht zuletzt die Demokratie, die Freiheit eines jeden Einzelnen.

"Die verlorene Bibliothek" ist ein aktuelles Buch

Der neues Beitrag im Arbeitsjournal beschäftigt sich mit der Frage, inwieweit "Die verlorene Bibliothek" ein aktuelles Buch ist. Eine Frage, die im Zuge der Dramatisierung von hoher Wichtigkeit ist, denn nichts ist unsinniger als ein gutes, aber völlig uninteressantes, veraltetes Buch, das uns heute nichts mehr zu sagen hat, auf die Bühne zu bringen.

Adventszeit

Die Zeit vor Weihnachten ist gefüllt mit Marzipan und Glühwein. Früher waren da noch die Adventssonntage in der Familie mit Kaffee und Stollen, Kerzen auf dem Adventskranz und weihnachtlicher Musik. Stille, Einhalten. Und es gab immer diese Kalender mit Schokolade, jeden Tag ein Türchen. Auch, wenn manches sich geändert hat, Adventskalender gibt es noch immer und dieses Jahr einen besonders spannenden: Den Autoren Adventskalender, den die Autorin und Bloggerin Constanze Budde kreiert hat. Jeden Tag öffnet sich ein Türchen und dahinter kommen Geschichten zum Vorschein. Großartig,

Photos von "Paradise Devils" in Markt Schwaben

Es ist schon eine Weile her, aber nun sind die Photos online und danach war es eine tolle Inszenierung: "Paradise Devils" in Markt Schwaben.

Hier auf Galerie, dann Theaterhalle und dann auf "Paradise Devils" klicken. Viel Spaß dabei.

Und ein großes Danke Schön an das ganze Team und den Photographen.

Im Arbeitsjournal tut sich was

Im Arbeitsjournal "Die verlorene Bibliothek" gibt es einen neuen Beitrag über den industriellen Roman und die Schreibmaschine.

"Die Beschreibungen Mehrings zum industriellen Roman ließen augenblicklich eine lange, karge Fabrikhalle, in der klassischen Backsteinbauweise des 19. Jahrhunderts vor meinen Augen entstehen. In vier Reihen saßen die Schreiberlinge an kleinen Tischen hintereinander und hämmerten im Takt die neuesten Enthüllungen über die Pariser High Society in ihre Schreibmaschinen. Durch die Reihen schritt Balzac und diktierte simultan den Fortgang und die Ereignisse der unterschiedlichen Geschichten. Im fahlen gelben Licht, mit krummen Rücken hockten die ausgemergelten Gestalten. Die Akustik der Fabrikhalle verhallte leicht das Schlagen der Lettern auf dem Papier und die Schritte der diktierenden Schriftsteller, andere waren aus der Ferne der Halle in den Vordergrund marschiert, waren wie die Schläge des Trommlers auf der Galeere. Weiter, weiter, immer weiter."

Mehr gibt es hier: Der industrielle Roman oder Die Schreibmaschinen

Arbeitsjournal online

Das Arbeitsjournal zur Dramatisierung der "verlorenen Bibliothek" von Walter Mehring ist online. Regelmäßig werde ich von der Arbeit, den Schwierigkeiten, den Fortschritten und den Recherchen berichten.

Es ist der Versuch, durch die Veröffentlichung des Arbeitsprozesses, einzelne Fragen und Probleme eingehender zu beleuchten, um so unter Umständen zu neuen Lösungen zu kommen. Außerdem ist es vielleicht auch spannend dem Autoren über die Schulter zu sehen. Viel Spaß dabei.

India Week 2015 in Hamburg

Die India Week 2015 in Hamburg wirft große Schatten voraus. Vom 2. bis zum 8. November dreht sich in der Hansestadt fast alles um Indien. Es gibt Diskussionen, Informationsveranstaltungen, Gespräche, Kultur ...

Und ich bin mittendrin und werde an drei Tagen an drei verschiedenen Orten aus "No Problem, Sir!" lesen. Indische Geschichten aus Indien, die das Land in all seinen Facetten zeigen. Näheres demnächst hier und unter Terminen.

Plakat zur Lesung

Aus Solidarität für die Opfer eines feigen Mordanschlags

Einige vermummte Männer haben aus Angst, denn nichts anderes ist es die freie Meinungsäußerung zu unterdrücken; aus Feigheit erkannt zu werden sich unkenntlich verhüllt; in dem Glauben durch Mord und Totschlag die Geschichte aufhalten und die Demokratie abschaffen zu können, einen Anschlag auf die Redaktion der französischen Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" verübt.

Und so erfüllen diese Mörder die Karikatur mit Wahrheit:

 

Karikatur von Kurt Westergaard

Heckenschnitt Trailer ist erschienen

Nun ist er endlich da: Der Trailer zur Komödie Heckenschnitt. Derzeit steht er auf Youtube und auf Vimeo bereit. Wer ihn teilen mag, ist dazu herzlich eingeladen.

 

Die Hornköppe proben "Heckenschnitt"

"Auf jeden Fall ist die Dramatisierung von “Müller – Chronik einer deutschen Sippe” ein Stück, das es wert ist, auf der Bühne ausprobiert zu werden."

so Andreas Oppermann in seiner Kritik meiner Theaterfassung des Romans "Müller" von Walter Mehring. Wenn das kein Ansporn ist.

Müller. Chronik einer Sippe

Die CHRONIK EINER DEUTSCHEN SIPPE, Parodie und Paraphrase auf Gustaf Freytags “Ahnen”, ist eine – wie es scheint: zeitlose Satire auf den ewigen Untertan. Gleichgültig, ob sie Milesius, Mülibert, Mulobrad oder Mühlicher hießen, immer haben sich die Müllers getreu dem preußischen Kasernenhof-Dogma “Nur nicht auffallen!” durch die Geschichte geschlagen, “haben das Heidentum abgeschworen, als es die Staatsraison von ihnen verlangte, dem Teufel widerstanden, als er auf Erden umging, sie wurden gut lutherisch zugleich mit ihren Fürsten, haben jeder Einberufung zum Heerdienst Folge geleistet, ihrem Herrn und Kaiser gedient unter der Monarchie wie in der Republik.” (Walter Mehring)

Grundlage des Romans sind die Chroniken, Urkunden und Dokumente, auf die der Pg un Tacitus-§pezialist Dr. Armin Müller, Oberlehrer im Berliner Kgl. Wilhelmsgymnasium, 1933 gestoßen ist, als er im Zuge der allgemeinen Forderung nach Rassenreinheit den Beleg seines Ariertums zu erbringen hatte. Walter Mehring hat die Chronik der Müllers mit großem Einfühlungsvermögen in die literarischen Stile der Epochen und mit dem toternsten Witz des Satirikers aufgezeichnet. Das Buch wird bleiben, solange es MÜLLERS gibt…

(Pressetext des Claassen Verlags zur Werkausgabe. Zitiert nach der großartigen Seite zu Walter Mehring von Andreas Oppermann.)

Diesen Roman gibt es nun für die Bühne dramatisiert.

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Ist Suizid Satire fähig?

Darf Satire alles? Darf man über Suizide lachen? Muß Selbstmord betroffen machen? Oder ist ein Kabarettprogramm über den Suizid denkbar? Letzteres ist in Arbeit, aber die Frage erfordert eine umfänglichere Antwort, als ein knappes Ja oder Nein. Oder etwa doch nicht?

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