Hinter vergessenen Mauern

Stadterkunden in Meißen auf eine ganz besondere Art - mit der Kamera unterwegs in Häusern, die seit Jahren kein Mensch mehr betreten hat und in denen die Zeit scheinbar stehen geblieben ist. "Urban Exploring" wird diese Art der privaten Entdeckung städtischer Refugien genannt, die der Öffentlichkeit seit Jahrzehnten verborgen waren.

Oft sind die Bauten von außen sehr bekannt und mancher Meißner erinnert sich noch an ihr "Innenleben", war im "Hamburger Hof" zum Tanzvergnügen, im Landkrankenhaus zur Reihenuntersuchung, lernte in der Zaschendorfer Schule oder arbeitete in der Schuhfabrik. Doch wie sieht es jetzt dort aus? Was ist aus diesen Orten geworden?

Die Bilder sind faszinierend und erschütternd zugleich. Die Räume versprühen einen morbiden Charme - verrostete Maschinen, morsche Diehlen, wuchernder Farn auf Parkettfußböden. Mithilfe der zerstörerischen Kraft des Wassers - wenn es ein Haus vom Dach bis zum Keller durchströmt und seine Spuren an Decken und Wänden, Anstrichen und Tapeten, Inventar und Installation hinterlässt - erobert sich die Natur ihren Lebensraum zurück. In all dem Chaos kurz vor dem endgültigen Untergang finden sich Botschaften aus der Vergangenheit, von der einstigen Bestimmung, den einstigen Bewohnern und Nutzern: zurückgelassene Möbel, alte Zeitungen, verrostetes Werkzeug, stehengebliebene Uhren.

Nimm nichts mit außer Fotografien. Lass nichts zurück außer Fußabdrücke.

Verlassene Orte in Meißen

Hamburger Hof

Tanzveranstaltungen, Messen und zahlreiche Feste ließen den "Hamburger Hof" zu einem beliebten Freizeitreff werden.

Jahnhalle

Anlässlich des 100. Todestags von "Turnvater" Jahn erhielt die Halle den offiziellen Namen Friedrich-Ludwig-Jahn-Turnhalle.

Zuckerwarenfabrik "Elbdom"

Das Hamburger Unternehmen "Langelütje" stellte hier neben verschiedenen Sorten Bonbons vorrangig Kunsthonig her.

Rittergut Cölln

Das oft auch als "Rittergut Cölln" bezeichnete Cöllner Schlösschen befindet sich, etwas Richtung Elbe zurückgesetzt, an der Dresdner Straße.

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Das Leben in Tel Aviv

Das Leben hier in Tel Aviv war im Februar/März vom Iran Krieg geprägt. Wir haben im Shelter geschlafen und trotz allem auch viel gelacht. Ein Ergebnis dieser Zeit ist der Song "I take a shower", als Antwort auf die Umstände zu duschen, wenn jeden Moment die Sirene erneut ertönen kann.

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"Montag oder Silberfische ficken" wird vertont

Schritt für Schritt werden jetzt zu Montag aus Montag Songs entstehen. Und dann wird es am Ende eine Ausgabe mit Musik geben.

Der heutige Song ist gewidmet der Currywurst und Egon und seiner mobilen Wurstbude.

 

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Kanhar De in Roding

Im Juli besucht "Die mutige Kanhar De" Roding. In der Konrad-Adenauer-Schule heißt es dann Vorhang auf für ein indisches Spektakel.

(Das Bild ist von der Uraufführung in Wilhelmshaven)

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Immer noch Montag

" ... Mit Olssons Roman haben wir ein besonderes Werk vorliegen, dass in seiner literarischen Qualität hochwertig ist. Dieses Buch in Gattungen einzuteilen, wäre fatal, denn es handelt sich hierbei um eine literarische Klangkomposition, die Sprache zu einem musikalischen Erlebnis macht. ..." (Rüdiger Heins in eXperimenta)

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