Gedächtnisabend, die Erste

Gedächtnisabend

Im Gedächtnisabend nimmt der Hamburger Autor und Satiriker Sven j. Olsson seine Zuschauer mit auf einen satirischer Parforce Ritt durch eines der letzten Tabus unserer Zeit - den Suizid. Über ihn lacht man nicht, da senkt man die Stimme und ist betroffen. Das Christentum band ihm den Mantel des Todsünde um, dann gehörte er in die Hand von Psychiatern, und heute füllt er die Titelseiten mit der Anzahl seiner Opfer, wenn wieder einer meint, auf dem direkten Wege ins Paradies einfahren zu können. Aber, der Suizid als letzte Tat eines freien Willens hat auch komische Seiten.

Sven j. Olsson greift den Suizid in all seinen Erscheinungsformen von der Antike bis heute auf, und lädt mit Gedächtnisabend zum Lachen und Nachdenken ein. Denn, bei allen Gedanken zum Thema Suizid bleibt am Ende: Wie gehen wir mit der Frage Selbstmord um? Schweigen wir ihn tot, schwelgen wir in Betroffenheit, oder stürzen wir uns in gemischte (tod- und lebenswillige) Selbsthilfegruppen?

"Lachen wir über den Tod" ruft Sven j. Olsson schwarz-englisch dem Publikum zu. Denn, um Johann Gottfried Seume zu zitieren: "Wer den Tod fürchtet, hat das Leben verloren."

Suizid - Endlich.

Gedächtnisabend, die Zweite

Gedächtnisabend, die Dritte