Devdas endlich als Theaterstück

Der Roman Devdas des bengalischen Autors Sharat Chandra Chattopadhyay ist die wohl berühmteste indische Liebesgeschichte. In ihr beschreibt der Autor eine unglücklich verlaufende Liebe zwischen einem Jungen aus gutem Hause und einem Mädchen aus ärmeren Verhältnissen. Sie wachsen gemeinsam auf und, obwohl sie sich lieben, verhindern die gesellschaftlichen Normen eine glückliche Ehe. Der Roman greift verkrustete, liebesfeindliche Normen auf, die im Rückblick überholt erscheinen, aber immer noch das gesellschaftliche Leben in Indien prägen. Die Aktualität des Romans läßt sich gut aus den seit dem Erscheinen im Jahre 1917 realisierten 13 Verfilmungen in Indien ablesen.