18-20-weg!

Ein Volksstück

 
In der Gastwirtschaft eines Dorfes plätschern die Gespräche über die Ereignisse in- und außerhalb des Dorfes beim Skat vor sich hin. Der Kauf eines leerstehenden Hofs durch eine ausländische Familie stört die Ruhe der Dorfbewohner und schreckt sie auf. In den Ereignissen um die Zuwanderung der Fremden zeigt sich, dass selbst Zugezogene nicht dazu gehören und Selbstjustiz als allgemeines Recht verstanden wird. So bleibt nicht nur Mattis Kuh im Moor, sondern auch die Brandstifter und Abtrünnigen der Dorfgemeinschaft. Und manche Zugezogenen integrieren sich durch Mitschweigen. Die Ablehnung von Veränderung korrespondiert mit der Be¬wegungsarmut der handelnden Personen und dem ‘Draußen’, dass fast immer nur erzählt in die Heimat der Stammkneipe dringt.
 
(Verlagsankündigung. Ich danke dem Theaterverlag Karl Mahnke für die Genehmigung zum Abdruck)
 
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