Die Zeitmaschine als Theaterstück

Die Zeitmaschine ist die Dramatisierung des gleichnamigen Romans von H.G. Wells. Das Buch, welches 1895 erschien, schildert die Utopie der Zeitreise, die in einer Dystopie mündet. Der Zeitreisende bricht von Neugier und Wissensdurst getrieben auf, die Zukunft kennenzulernen. 800.000 Jahre später muß er allerdings feststellen, dass sich die Klassengegensätze der Menschheit weiter verschärft haben. Aufgespalten in Eloi, die im Paradies wie Mastvieh auf der Weide leben, und Morlock, die unter der Erde vegetieren und sich von den Eloi ernähren, hat die Menschheit keine Zukunft mehr.

In dem Stück begleitet der Zuschauer den Zeitreisenden in die Zukunft und erlebt, wie er zwar die Sprache der Eloi erlernt, die aber nichts mehr zu sagen haben, und wie das augenscheinliche Paradies sich in die Hölle des Fressen und Gefressen werden wandelt. Ernüchtert kehrt er in die Gegenwart zurück.

Der Roman von H.G. Wells gilt im Übrigen auch als ein Schlüsselwerk der Entstehung des Steampunk.

Die Aufführungsrechte liegen beim Theaterverlag Karl Mahnke.

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